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In Schieflage: Teilzeit, Baustellen, leere Amtsstuben

ARBEITSMARKT – Frauen in Teilzeit, Männer in Bau und Industrie – und der öffentliche Dienst droht an der Pensionierungswelle zu ersticken. Das Afi warnt vor einer gefährlichen Schieflage auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt.

Südtiroler Wirtschaftszeitung von Südtiroler Wirtschaftszeitung
22. August 2025
in News
Lesezeit: 2 mins read
In Schieflage: Teilzeit, Baustellen, leere Amtsstuben

Das Afi warnt: Südtirols Arbeitsmarkt gerät in Schieflage.

Bozen – Frauen in Teilzeit, Männer auf dem Bau – und der öffentliche Sektor vor dem Personalnotstand. Das Arbeitsförderungsinstitut (Afi) warnt in einer neuen Studie vor einer gefährlichen Schieflage am Südtiroler Arbeitsmarkt: Noch immer sind die Erwerbssektoren klar nach Geschlechtern getrennt – und im öffentlichen Dienst droht die Pensionierungswelle die Versorgungssysteme massiv unter Druck zu setzen.

„Dass Verwaltung, Schulen, Krankenhäuser und Seniorenheime vor großen Rekrutierungsproblemen stehen, ist inzwischen kaum mehr zu übersehen“, betont Afi-Präsident Stefano Mellarini. siehe: Afi Grafik

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Deutliche Geschlechtertrennung

Im Jahr 2024 waren in Südtirol durchschnittlich 230.120 Menschen lohnabhängig beschäftigt, davon 76 Prozent in der Privatwirtschaft und 24 Prozent im öffentlichen Dienst. Die AFI-Analyse zeigt: Die Sektoren sind weiterhin stark nach Geschlecht geprägt.

  • Männerdomänen sind Baugewerbe (89 Prozent Männer), verarbeitendes Gewerbe (79 Prozent) und Landwirtschaft (63 Prozent).

  • Frauendomänen sind Gesundheitswesen (79 Prozent Frauen), Bildung (78 Prozent ) und öffentliche Verwaltung (66 Prozent ).

Auch bei der Arbeitszeit klafft die Schere: Während nur 11 Prozent der Männer in Teilzeit arbeiten, sind es bei den Frauen fast die Hälfte (48 %). Insgesamt entfallen 80 Prozent aller Teilzeitstellen auf Frauen.

Altersstruktur: Öffentlicher Sektor altert rapide

Besonders alarmierend fällt die Altersverteilung aus. Im Durchschnitt sind Südtirols Arbeitnehmer 42,15 Jahre alt. Während das Gastgewerbe mit 38,9 Jahren die jüngste Belegschaft aufweist, liegt das Durchschnittsalter im öffentlichen Dienst bei 49 Jahren. Dort sind bereits 57 Prozent der Beschäftigten älter als 50.

Ähnlich sieht es im Gesundheitswesen (45,1 Jahre) und im Bildungsbereich (45,0 Jahre) aus. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft liegt der Anteil der über 60-Jährigen bei acht Prozent – in der öffentlichen Verwaltung jedoch bei 14 Prozent.

Folgen und Versäumnisse

Das Afi leitet daraus vier zentrale Implikationen ab:

  1. Fortbestehende Segregation: Männer arbeiten mehrheitlich in Vollzeit in der Privatwirtschaft, Frauen dominieren Teilzeitstellen im öffentlichen Dienst.

  2. Ungleichgewicht bei Vereinbarkeit: Der öffentliche Sektor trägt überproportional die Verantwortung für familienfreundliche Arbeitsmodelle.

  3. Versäumnisse in der Personalpolitik: Ein wesentlicher Grund für die Überalterung ist der vorübergehende Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst ab 2012 – eine Spätfolge der Finanzkrise.

  4. Gefahr akuter Engpässe: Mit der bevorstehenden Pensionierungswelle drohen Verwaltung, Schulen und Gesundheitssystem ins Wanken zu geraten.

„Hier rächt sich der jahrelange Aufnahmestopp“, warnt Afi-Direktor Stefan Perini. „Wird die Rekrutierung im öffentlichen Sektor nicht deutlich beschleunigt, geraten der Wohlfahrtsstaat und die Verwaltung gewaltig unter Druck.“

Ausblick

Die Beschäftigungspyramiden, die das Afi zur Visualisierung erstellt hat, machen die Herausforderungen unübersehbar. Während die Privatwirtschaft zwar deutlich jünger, aber weniger familienfreundlich ist, muss der öffentliche Sektor dringend gegensteuern, um handlungsfähig zu bleiben.

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