Bozen – Der Höhenflug im Südtiroler Tourismus hält an. In der laufenden Wintersaison ganz besonders. Bereits in der letzten Wintersaison wurden neue Rekordzahlen geschrieben. Und von November 2025 bis Februar 2026 wurden nochmal 5,5 Prozent mehr Übernachtungen registriert als im Vergleichszeitraum der Vorjahressaison.
Alle vier Monate der bisherigen Wintersaison liefen besser als im Vorjahr, wie am Freitag veröffentlichte Daten des Landesstatistikinstitutes Astat zeigen. Ganz besonders der Dezember mit einem Plus von 10,5 Prozent. Konkret gab es heuer von November bis Februar 10,7 Millionen touristische Übernachtungen.
Interessante Länderentwicklung
Im Vergleich zur Vorjahressaison fällt auf, dass der deutsche Markt, der geschwächelt hatte, sich wieder etwas erholt hat. Die Zahl der Übernachtungen von deutschen Gästen nahm bislang um 11,1 Prozent zu. Besonders hoch war das Plus im Februar – vermutlich wegen der Olympischen Spiele in Antholz und vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Faschingsferien heuer in den Februar statt in den März fielen. Die diesjährigen März-Zahlen dürften entsprechend schwächer ausfallen.
Die Zahl der italienischen Gäste hat sich leicht um 0,9 Prozent erhöht. Ein stark wachsender Markt bleiben die Benelux-Länder (plus 15,7 Prozent).
Bei den Gästen aus den nicht-traditionellen Märkten hat sich der Boom der vergangenen Jahre hingegen etwas abgeschwächt (plus 2,6 Prozent). Ausschlaggebend dafür war aber allein der Februar, wo es bei den internationalen Gästen ein kräftiges Minus gab. Womöglich haben manche wegen Olympia einen Winterurlaub in Südtirol gemieden.

















