Bozen – Der Vorstand der Alperia-Gruppe hat am Dienstag den Bilanzentwurf 2025 genehmigt. Es seien insbesondere zwei Daten, die hervorstechen, heißt es in einer Stellungnahme: „Die hohen Investitionen in Höhe von 222 Millionen Euro und der geschaffene Mehrwert für Südtirol in Höhe von 436 Millionen Euro.“
Der Mehrwert beziehe sich auf Investitionen, Gehälter, Steuern, Abgaben und Gratisstrom an Land und Gemeinden sowie Aufträge an Unternehmen. Der Vorjahreswert habe sich gegenüber dem Alperia-Gründungsjahr 2016 mehr als verdoppelt.
Was sich 2025 getan hat
Die Wasserkraftproduktion pendelte sich laut Alperia im Vorjahr mit 3,8 TWh wieder auf einen langfristigen Jahresdurchschnitt ein. Eine positive Entwicklung habe die Zahl der Kunden genommen, die gegenüber 2024 von 486.000 auf rund 525.000 geklettert sei. 391.000 Kunden zählt Alperia auf dem Strommarkt, 132.000 auf dem Gasmarkt und 2.350 (mit 23.000 angeschlossenen Wohneinheiten) auf den Wärmemarkt.
Alles in allem erzielte die Alperia-Gruppe 2025 einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro, was plus ein Prozent gegenüber 2024 entspricht. Der Gewinn der Holding beläuft sich auf 42,3 Millionen Euro. Die Gesellschafter (das Land und die Südtiroler Gemeinden) sollen eine Dividende von 38 Millionen erhalten.
Alperia-Generaldirektor Luis Amort sagt: „Dank der finanziellen Ergebnisse von 2025 und des vom Industrieplan definierten Entwicklungswegs, der den Ausbau erneuerbarer Energien über die Wasserkraft hinaus vorsieht, sind die Voraussetzungen geschaffen worden, dass Alperia zum maßgebenden Akteur in der Energiewende herangewachsen ist.“

















