Immer informiert bleiben

Den SWZ-Newsletter abonnieren

  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • Podcast
  • Archiv
  • E-Paper
  • SWZ-Club
Sonntag, 8.Februar 2026
  • Anmelden
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
SWZ
%title
%title
%title
%title
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
SWZ
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse

Abschied vom Namen: Warum aus Amonn Office nun Novon wird

NEUORGANISATION – Aus Amonn Office wird Novon: Dass sich ein Unternehmen von seinem etablierten Namen trennt, ist ungewöhnlich. Aber schon vor 27 Jahren haben die drei Eigentümer Hermann Trojer, Martin Ebnicher und Hans Lindner etwas getan, was ungewöhnlich war. Beides bietet Anschauungsunterricht.

Christian Pfeifer von Christian Pfeifer
26. September 2025
in Interview, Südtirol
Lesezeit: 5 mins read

Die Novon-Geschäftsleitung (von links): David Lindner, Martin Ebnicher, Hans Lindner und Hermann Trojer (Foto: SWZ)

Bozen – Amonn Office ist ein Name, der eine gewisse Bekanntheit hat. Der Spezialist für Bürokommunikation und IT ist in den 27 Jahren seines Bestehens zu einem Unternehmen mit über 50 Mitarbeitenden gewachsen. Der Hauptsitz befindet sich im Kampill Center direkt an der Bozner Stadteinfahrt, eine Zweigstelle in Bruneck. Dahinter steckt eine Geschichte mit Seltenheitswert – und eine Geschichte, in der aus einfachen Angestellten Unternehmer wurden.

Aus Angestellten werden Unternehmer

Ende der 1990er-Jahre konfrontierten Hermann Trojer, Hans Lindner und Martin Ebnicher ihren Arbeitgeber, die Amonn-Gruppe, mit dem Wunsch, die Büromaschinen-Abteilung von Amonn Tecno In auszugliedern und selbst zu übernehmen. Trojer arbeitete seit 1985 für die Abteilung, die damals vom Aufkommen der Faxgeräte profitierte. Lindner hatte sogar schon 1984 bei Amonn begonnen (mit einem Intermezzo bei der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft), Ebnicher Anfang der 1990er-Jahre.

%title
%title

Firmenchef Ander Amonn, langjähriger Sparkassenpräsident, erfüllte den drei ehrgeizigen Männern den Wunsch. Die Verbindung blieb aber aufrecht, indem sich die Amonn-Gruppe mit 25 Prozent an der Ausgründung beteiligte und die Weiterverwendung ihres Namens gewährte. Die 75-Prozent-Mehrheit übernahmen zu gleichen Teilen Hermann Trojer, Hans Lindner und Martin Ebnicher. Amonn Office war geboren. Das war 1998.

Ende der 1990er-Jahre konfrontierten Hermann Trojer, Hans Lindner und Martin Ebnicher die Amonn-Gruppe mit ihrem Wunsch.

Nun haben Hermann Trojer, Hans Lindner und Martin Ebnicher auch Amonns 25-Prozent-Minderheitenanteil übernommen und sind zu gleichberechtigten Alleineigentümern mit jeweils 33,3 Prozent geworden. „Wir haben den Schritt mit Blick auf den Generationenwechsel gemacht“, erläutert Geschäftsführer Hermann Trojer. Drei Söhne von Hans Lindner – David, Philipp und Gregor – sind bereits im Betrieb, Anfang 2026 stößt Julian Trojer dazu.

Teil des Deals mit Amonn ist allerdings das Ende der Namensnutzung. Ab 1. Oktober wird Amonn Office somit zu Novon, inklusive neuem Marktauftritt.

SWZ: Tut es nicht weh, einen etablierten Markennamen einzustampfen?

Hermann Trojer: Natürlich schmerzt das, so ehrlich müssen wir sein. Amonn Office ist eine Marke, die sich in den vergangenen 28 Jahren eine gewisse Bekanntheit erarbeitet hat. Aber Deal ist Deal, und wir betrachten es als Chance.

Erst 2021 wurde der Markenauftritt komplett überarbeitet, jetzt wird wieder alles neu, weil sich die Eigentümerstruktur ändert. So war das vermutlich nicht geplant.

Das stimmt so nicht ganz. Wir haben tatsächlich schon 2021 mitgedacht, dass eine Namensänderung im Bereich des Möglichen ist, wenngleich nichts konkret war. Jetzt führen wir die damals geborene, starke Betonung des „On“ von Amonn in unserem Markenauftritt auch mit dem neuen Namen Novon weiter. Das schafft eine gewisse visuelle Kontinuität trotz Namensänderung.

Wie kann man sich so eine Umbenennung bzw. die Kreation einer neuen Marke vorstellen? Wo fängt man an und wo hört man auf?

Wir haben zunächst geklärt, was wir wollen – zum Beispiel einen Namen, der sowohl in deutscher als auch in italienischer Sprache funktioniert. Wir haben uns Leitplanken gesetzt und mit unserer Marketingagentur definiert, welche Schritte zu setzen sind. Daraufhin haben wir mit der Agentur Namensvorschläge erarbeitet, aber an dieser Stelle begannen die Probleme.

Welche?

Für alle unsere ersten Namensideen war die Internetdomain bereits vergeben. Wir mussten feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, freie Domains zu finden. Novon existiert ebenfalls bereits, das ist ein Kosmetikunternehmen in Deutschland. Aber die it-Domain war frei, und wir konnten rechtlich abklären, dass wir den Namen verwenden dürfen, weil wir in einer ganz anderen Branche tätig sind.

Wollen Sie damit sagen, dass eine vermeintliche Banalität wie die Internetdomain die größte Herausforderung im gesamten Prozess war?

Herausforderungen gab es viele. Aber ja, die Domain gehörte mit zu den größten. Kompliziert war auch die Markenregistrierung beim Ministerium für das Made in Italy. Sie hat sieben Monate gedauert, und wir haben eigens einen Juristen damit beauftragt.

Vermutlich haben Sie selber gestaunt, was mit dem Firmennamen alles zusammenhängt.

Da gibt es viele Kleinigkeiten, die schrittweise auftauchen. Zum Beispiel sind auch Zugänge zu allen möglichen Plattformen zu ändern, weil sich ja die Mailadresse ändert, mit der man registriert ist. Und es ist der Gang zum Notar nötig, obwohl Steuernummer und Bankverbindungen unverändert bleiben.

Wie lange hat der Prozess gedauert?

Ziemlich genau ein Jahr, obwohl wir geglaubt hatten, das in wenigen Monaten zu schaffen. Der Prozess ist ja noch nicht abgeschlossen, denn jetzt kommt es auf gute Kommunikation an. Wir haben uns eine klare Strategie zurechtgelegt, wie wir unsere Kunden informieren wollen.

Haben Sie auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einbezogen? Diese müssen sich mit dem neuen Markenauftritt identifizieren.

Selbstverständlich. Wir haben uns bemüht, die Mitarbeiter über alle Zwischenschritte auf dem Laufenden zu halten. Genauso haben wir eine Endauswahl von möglichen Firmennamen sowie verschiedene Logovorschläge intern zur Diskussion gestellt. Interessant war, dass die Mehrheiten bei der Ideenfindung immer recht eindeutig ausfielen.

Befürchten Sie nicht, dass die Umbenennung auf dem Markt irritierend ist?

Das ist die große Unbekannte. Wir versuchen, viel und möglichst gut zu informieren. Mehr können wir nicht tun. Unser Vorteil ist, dass sich zwar der Firmennamen ändert, das Team aber unverändert bleibt. Unsere Kunden haben mit den Menschen zu tun, die sie kennen.

Wie lange, glauben Sie, wird es dauern, bis sich der neue Name etabliert hat?

Das wird zwei, drei Jahre dauern, schätze ich. Am Anfang wird wohl auch uns selbst manchmal passieren, dass wir am Telefon aus Gewohnheit mit Amonn Office antworten statt mit Novon.

Wie viel kostet so eine Umbenennung.

Am Ende wird ein schöner sechsstelliger Betrag herauskommen. Aber ich sehe es positiv: Wir investieren in die Zukunft des Unternehmens.

Das Unternehmen gibt es nun seit 27 Jahren. Wie hat Ihr Arbeitgeber damals reagiert, als Sie ihm eröffnet haben, dass Sie mehr sein wollen als nur Angestellter?

Sehr korrekt. Wir haben damals einen fairen Deal gemacht: Wir haben die Abteilung von Amonn für wenige Millionen Lire gekauft und mussten zusätzlich fünf Jahre lang fünf Prozent des Umsatzes abführen. Dass wir den Namen Amonn weiterverwenden durften, hat uns damals geholfen, genauso die Tatsache, dass eine etablierte Unternehmensgruppe als Gesellschafterin aufschien. Und doch: Wir hatten einen Plan B in der Tasche, für den Fall, dass es mit der Ausgliederung nicht geklappt hätte. Wir hätten uns so oder so selbstständig gemacht. Aber unser Wunsch war es, das Unternehmen gemeinsam mit Amonn zu gründen. Das hat geklappt.

Ist die Annahme richtig, dass Sie den Schritt ins Unternehmertum nie bereut haben?

Wir sind in einer Branche tätig, die sich gut entwickelt hat, mit immer neuen Technologien und Geräten. Dass wir die Verantwortung zu dritt übernommen haben, war eine gute Entscheidung. Zwar muss man manchmal unterschiedliche Meinungen aushalten und ausdiskutieren, aber mehrere Schultern sind stärker. Unterm Strich harmonieren wir drei Gesellschafter gut.

Würden Sie junge Menschen ermutigen, sich selbstständig zu machen?

Unbedingt. Sie sollten den ganzen Mut zusammennehmen und es versuchen. Natürlich ist die Selbstständigkeit mit viel Arbeit verbunden, aber sie gibt zugleich viel Genugtuung. Freilich gebe ich zu, dass wir es vor 30 Jahren vermutlich einfacher gehabt haben. Damals gab es mehr Chancen und weniger Bürokratie.

Interview: Christian Pfeifer

Schlagwörter: 37-25free

Info

Von sieben auf fünfzig

Sieben Mitarbeitende zählte Amonn Office, als das Unternehmen im Mai 1998 gegründet wurde. Mittlerweile sind es 50. Hermann Trojer, Martin Ebnicher und Hans Lindner, die das Unternehmen gemeinsam mit ihrem früheren Arbeitgeber Amonn gegründet haben, sind nach wie vor aktiv. Im Laufe der Firmengeschichte wurden mehrere Mitbewerber und Kooperationspartner übernommen, so Heiko (1999), Pella & Neukirch (2005), Marchetti Luigi (2013), Bolzano Ufficio (2018), Studio ProMedia und Dolomit Electronic (beide 2020).

Ausgabe 37-25, Seite 6

Christian Pfeifer

Christian Pfeifer

Erste journalistische Gehversuche bei der Tageszeitung "Alto Adige", seit 1995 bei der SWZ, seit 2015 deren Chefredakteur. Moderiert nebenberuflich das Wirtschaftsmagazin Trend im Fernsehen von Rai Südtirol. Findet Ausgleich bei seiner Familie und beim Sport, vorwiegend bei Tennis, Ski und Langlauf.

Verwandte Artikel

Handelskammer Bozen
Südtirol

Südtirol und der Boom der Firmen

6. Februar 2026
Hotelbett
Meinung

Kommentar: Das Südtiroler Bettenchaos

6. Februar 2026
Südtirol

US-Konzern kauft GKN-Betriebe und macht klare Ansagen

6. Februar 2026
Südtirol

Vitamin B: Tipps profilierter Netzwerker:innen

6. Februar 2026
Südtirol

Muss Bozen eine Extrawurst sein, Herr Bürgermeister?

6. Februar 2026
Südtirol

Carmen Maria Alber: Die, die Raum teilt

6. Februar 2026
131 Millionen Euro Gewinn für die Volksbank

131 Millionen Euro Gewinn für die Volksbank

6. Februar 2026
Manuela Defant wechselt ins Achammer-Ressort

Manuela Defant wechselt ins Achammer-Ressort

6. Februar 2026
Handelskammer Bozen

Südtirol und der Boom der Firmen

6. Februar 2026
Hotelbett

Kommentar: Das Südtiroler Bettenchaos

6. Februar 2026

US-Konzern kauft GKN-Betriebe und macht klare Ansagen

6. Februar 2026

Vitamin B: Tipps profilierter Netzwerker:innen

6. Februar 2026
Jetzt bei Google Play
SWZ Logo Weiss

Wochenblatt für Wirtschaft und Politik.

Follow Us

Innsbrucker Straße 23
39100 Bozen
Italien

info@swz.it
(+39) 0471 973 341

  • Impressum
  • Privacy
  • Cookies

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung

Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Login
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
  • Suche
  • Podcast
  • SWZ-Club
  • Archiv
  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • SWZ App
  • E-Paper

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung

Willkommen zurück

Hinweis! Bitte geben Sie Ihre Abonummer ohne vorgestellte Null ein (zB 14 statt 0014)

Passwort vergessen?

Passwort erhalten

Bitte E-Mail und Passwort eingeben um Passwort zurückzusetzen

Anmelden

Diese Website verwendet Cookies während Sie durch die Website navigieren, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Für die Funktionalität der Website verwenden wir technische Cookies und für anonyme Statistiken Marketing Cookies. Durch das Klicken auf Akzeptieren, stimmen sie automatisch den Marketing Cookies zu, außer sie haben diese deaktiviert.

mehr anzeigen
Technische Cookies immer aktiviert
Marketing Cookies
  • Google Analytics
  • Facebook Pixel
  • LinkedIn
  • Google Tag Manager
  • Hotjar
alle akzeptieren akzeptieren
Keine Ergebnisse
Zeige alle Ergebnisse
  • Login
  • Home
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Südtirol
  • Menschen & Unternehmen
  • Meinung
  • Steuern & Recht
  • Italien
  • International
  • Unternehmensführung
  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Geld
  • Wissen
  • Jung & Hungrig
  • Start-ups
  • Bildung
  • Mobilität
  • Fokus
  • English
  • Reisen
  • Empfehlenswert
  • Suche
  • Podcast
  • SWZ-Club
  • Archiv
  • Ausgaben
  • Stellenmarkt
  • Abo
  • Werben
  • Über uns
  • Team
  • SWZ App
  • E-Paper

© 2025 SWZ - Südtiroler Wirtschaftszeitung