Bozen – 18 Meisterinnen, 68 Meister, zwei Handelsfachwirtinnen und ein Handelsfachwirt haben eine sehr anspruchsvolle Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: Sie haben berufsbegleitend über mehrere Jahre Meisterkurse mit 1.000 und mehr Stunden besucht und die entsprechenden Prüfungen absolviert. Dabei mussten sie fachliches Können in Theorie und Praxis ebenso unter Beweis stellen wie ihr Know-how in Sachen Unternehmensführung und Ausbildung von Lehrlingen.
Die Handelsfachwirtinnen und Handelsfachwirte haben einen einjährigen, berufsbegleitenden Lehrgang von rund 380 Stunden absolviert und haben sich Wissen und Können in den Bereichen Unternehmensführung, Einkauf und Logistik, Handelsmarketing, Führung und Kommunikation angeeignet.
Gütesiegel für fachliche Qualifikation
„Der Meistertitel und das Handelsfachwirtediplom sind nicht nur ein Gütesiegel für fachliche Qualifikation, der internationales Ansehen bringt“, betont der Landesdirektor der deutschsprachigen Berufsbildung, Peter Prieth, „sie stehen auch für Unternehmergeist und Durchsetzungsfähigkeit.“
An der Diplomverleihung nahmen am Mittwochabend im Noi Techpark in Bozen zahlreiche Ehrengäste statt, darunter Wirtschaftslandesrat Philipp Achammer, mehrere Berufsschuldirektoren und Vertretende der Verbände und Berufsgemeinschaften.
Übersicht der Meisterberufe
Neben Küchenmeistern, Restaurant- und Barmeistern und Handelsfachwirten sind nun Fachkräfte in 20 handwerklichen Berufen Meister bzw. Meisterinnen ihres Fachs: Die Palette reicht von Bodenlegern, Elektrotechnikern, Fliesen-, Platten- und Mosaiklegern, Floristen, Friseuren, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnikern, Kälte- und Klimatechnikern, Karosserietechnikern, Kfz-Mechatronikern, Konditoren, Maschinenbaumechanikern und Werkzeugmachern, Maurern, Metzgern, Milchtechnologen, Sägewerkern, Schlossern und Schmieden, Schönheitspflegern, Schuhmachern bis hin zu Tischlern.


















