Hafling – Der Grundstein für das Skigebiet Meran 2000 wurde im Jahr 1965 gelegt, und zwar mit dem Beginn des Baus des Sessellifts zwischen Falzeben und Piffing. Drei Jahre später nahm die neue Seilbahn den Betrieb auf. Hinter dieser Idee stand Hans Trojer, Seilbahnpionier, Techniker und Visionär.
Er erkannte früh das Potenzial des Gebiets und entwarf nicht nur die erste Seilbahn, sondern prägte auch den Namen „Meran 2000“. Sein Ziel war klar: dem Hochplateau eine Identität zu geben und es als moderne, zukunftsfähige Bergdestination zu etablieren. Ohne seinen Mut, seine Innovationskraft und seine Weitsicht wäre Meran 2000 in dieser Form nicht denkbar, hieß es bei der Jubiläumsfeier des Skigebiets am Freitag.
In den folgenden Jahrzehnten wuchs Meran 2000 stetig weiter. Neue Abfahrten am Mittager, am Kesselberg und an der Kuhleiten machten das Skigebiet abwechslungsreicher, während der Ausbau der Zufahrtsstraßen in den 1970er-Jahren die Erreichbarkeit verbesserte. Technische Innovationen wie zusätzliche Lifte und moderne Beschneiungsanlagen sorgten dafür, dass der Skibetrieb auch in schneearmen Wintern gesichert werden konnte. Ende der 1960er-Jahre wurde dann auch die Skischule Meran 2000 gegründet.
Bei der Jubiläumsfeier am vergangenen Freitag wurde der Ideengeber des Skigebiets, Hans Trojer, gewürdigt. Gleichzeitig wurde nach vorne geblickt. Andreas Zanier, Präsident der Meran 2000 Bergbahnen AG, betonte wie wichtig es sei, den eingeschlagenen Weg mit derselben Innovationsfreude und Bodenständigkeit weiterzugehen.















