Bozen – Ob Jugendtreff, Jugendzentrum oder Jugendraum – Offene Jugendarbeit (OJA) findet mitten im Alltag junger Menschen statt. Genau diese Orte und ihre Wirkung rückte die Initiative „Offene Jugendarbeit bringt’s“ 2025 in den Fokus.
„Wer in junge Menschen investiert, investiert in die Gegenwart und in die Zukunft der Gemeinden.“ Wolfram Nothdurfter
Ein starkes Jahr des Austauschs
Der Startschuss fiel mit einer großen Auftaktveranstaltung in Bozen, bei der Vertreterinnen aus Politik und OJA den Grundstein für das Projekt legten. Danach folgten sechs landesweite Treffen in ganz Südtirol, die bewusst den Dialog zwischen Gemeinden und Jugendarbeit stärkten. Insgesamt 304 Personen aus 77 Gemeinden nahmen teil – darunter **Fachkräfte der OJA, Bürgermeisterinnen, Gemeindejugendreferentinnen und Gemeindesekretärinnen.
Zum Abschluss betonte netz-Präsident Wolfram Nothdurfter, dass das Jahr vor allem eines gezeigt habe: „Wer in junge Menschen investiert, investiert in die Gegenwart und in die Zukunft der Gemeinden.“ Die Treffen hätten außerdem sichtbar gemacht, „wie groß der Bedarf an Austausch ist und wie viel Potenzial in guter Zusammenarbeit steckt“. Auch wenn 2025 das Projekt offiziell abschließe, wolle man die „Ziele und Gedanken von ‚OJA bringt’s‘“ weiterhin bewahren.
„Die Initiative hat deutlich gezeigt, dass wir weiterhin auf die Förderung der Offenen Jugendarbeit setzen müssen: Schaffen wir Räume für Jugendliche und ermöglichen ihnen Beteiligung, legen wir den Grundstein für starke, lebendige Gemeinden.“ Philipp Achammer
Landesrat Philipp Achammer hob ebenfalls hervor, dass die Initiative die Bedeutung der Förderung klar unterstrichen habe: Wenn Gemeinden „Räume für Jugendliche schaffen und ihnen Beteiligung ermöglichen“, werde damit „der Grundstein für starke, lebendige Gemeinden gelegt“.

Aus Verwaltungssicht ergänzte Amtsdirektor Konrad Pamer, dass „‚Offene Jugendarbeit bringt’s‘ den hohen Stellenwert der OJA in der Jugendpolitik Südtirols verdeutlicht“ habe. Für die öffentliche Verwaltung sei es entscheidend, „gemeinsam mit den Gemeinden verlässliche Rahmenbedingungen und Förderstrukturen zu schaffen“, um Jugendpolitik nachhaltig umzusetzen. Besonders gelungen sei es, „klare Zuständigkeiten und tragfähige Kooperationen aufzuzeigen und zugleich zu stärken“. Auch künftig sollen Netzwerke „nach innen und nach außen“ weiter ausgebaut und sichtbar gemacht werden, damit Jugendliche „stabile und zeitgemäße Angebote vorfinden“.
Plakate, die Geschichten erzählen
Neben den Treffen sorgten über 70 gestaltete Plakate im ganzen Land für Sichtbarkeit. Sie zeigen Jugendliche, Jugendarbeiterinnen und Unterstützerinnen der OJA und machen deutlich, was Offene Jugendarbeit leistet: Räume öffnen, Mitgestaltung ermöglichen, Entwicklung begleiten.
Umgesetzt wurde die Initiative vom Dachverband netz | Offene Jugendarbeit mit dem Handlungsfeld der OJA, unterstützt durch die Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste (AGJD) und gefördert von der Autonomen Provinz Bozen.















