Bozen – Der iMonitraf!-Jahresbericht 2022 liegt nun vor und ist online einsehbar. Herzstück sind die Verkehrs- und Umweltdaten von insgesamt acht alpenquerenden Korridoren, darunter auch dem Brennerkorridor. Bezugsjahr ist 2021. Im Netzwerk iMONITRAF! versuchen Südtirol, Nordtirol und das Trentino gemeinsam Lösungsansätze zum Thema Transitverkehr zu erarbeiten.
27 Prozent der Ware wird auf der Schiene transportiert
Die Verteilung der beförderten Tonnen an Waren zwischen Verkehrsträger Straße und Schiene hat zugunsten des Warenverkehrs auf der Bahn von 2019 (26 Prozent) bis 2021 (27 Prozent) leicht zugenommen. Auch bei der vorhandenen Ladeinfrastruktur für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben schneidet der Brennerkorridor laut iMonitraf!-Bericht im Vergleich zu anderen alpenquerenden Korridoren sehr gut ab, insbesondere was die Elektromobilität betrifft.
Verkehr noch unter dem Niveau von 2019
2021 lag das tägliche Verkehrsaufkommen (Leicht- und Schwerverkehr) mit 32.275 Fahrzeugen pro Tag auf dem Brennerkorridor immer noch unter dem Niveau von 2019 (24.627 Fahrzeuge pro Tag). Zugenommen hat 2021 im Vergleich zu 2019 der Wert der beförderten Tonnen an Waren auf der Brennerachse insgesamt (Straße und Schiene), und zwar von 53,7 Millionen Tonnen auf 54,5 Millionen Tonnen.
Der Jahresbericht 2022 ist hier einsehbar.
















